Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern erholsame Sommerferien

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Mit der heutigen Zeugnisausgabe beginnen für über 245.000 Thüringer Schüler*innen die Sommerferien. „Wir wünschen allen frohe und erholsame Ferientage. Hinter euch liegt ein in vielerlei Hinsicht besonderes Schuljahr. Euch wurde viel abverlangt. Oft musstet ihr improvisieren und euch viel Lernstoff selbst aneignen - und das ohne die Freund*innen oder die Fachkräfte, mit denen ihr sonst selbstverständlich gemeinsam lernt. Dafür gilt euch allen unser Respekt. Bedanken wollen wir uns auch bei allen Pädagog*innen, die angesichts der Corona-Krise unglaublich viel Kreativität entfalten mussten, um euch zu unterstützen - gleiches gilt für alle Eltern, die euch geholfen haben“, so Astrid Rothe-Beinlich, Fraktionsvorsitzende und Bildungspolitikerin der grünen Fraktion.

Das Recht auf Bildung ist ein hohes Gut und gilt für alle Kinder und Jugendlichen. „Umso bitterer ist es, konstatieren zu müssen, dass uns die Corona-Krise deutlich gezeigt hat, wie stark der Lernerfolg von der möglichen Unterstützung im Elternhaus abhängt und nicht zuletzt auch von der technischen Ausstattung. Daher muss das Ziel sein, dass alle Kinder gleichermaßen und unabhängig von ihrer sozialen Lage Zugang zu digitaler Bildung und analoger Unterstützung gleichermaßen erhalten. Geld für ersteres ist Dank des Digitalpaktes ausreichend da. Es gilt nun, dass dieses auch in Technik und entsprechenden Support für alle, die ihn brauchen, mündet“, so Rothe-Beinlich weiter.

Für alle Hortkinder gibt es glücklicherweise auch in den Sommerferien Betreuungsangebote in den Schulen. „Wir hoffen und wünschen uns jedenfalls, dass alle Kinder in Thüringen ihre Ferien trotz der anhaltenden Pandemie auch genießen können. Für viele Eltern ist dies sicher nicht leicht, da sie während der Schul- und Kindergartenschließungen ihre Urlaubstage bereits nehmen mussten“, gibt die Grünenpolitikerin zu bedenken.

„Umso wichtiger ist es, dass nach den Sommerferien hoffentlich wieder mit dem Regelbetrieb gestartet werden kann. Selbstverständlich bleibt der Infektionsschutz oberstes Gebot. Daher muss bis dahin auch sichergestellt sein, dass alle Pädagog*innen regelmäßig getestet werden können“, schließt Rothe-Beinlich.

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