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Am Freitag endet in Thüringen das aktuelle Schuljahr und 246.500 Schüler*innen erhalten ihr Jahreszeugnis. Sie beenden ein sehr herausforderndes Schuljahr, das maßgeblich von den Folgen der Corona-Pandemie geprägt war. Dazu erklärt Astrid Rothe-Beinlich, Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Ich wünsche allen Schüler*innen, Eltern, Lehrkräften und Pädagog*innen zum Ende des Schuljahres schöne und vor allem erholsame Sommerferien. Allen Schüler*innen, die jetzt ihren Abschluss gemacht haben, wünschen wir zudem einen gelingenden Übergang in ihre Ausbildung, Studium oder einen der Freiwilligendienste. Unser großer Dank gilt allen an Schule Beteiligten für ihr besonderes Engagement in den letzten 14 Monaten. Nur Dank ihnen gelang es, dass unsere Schulen auch während der harten Zeiten der Schulschließungen, im häuslichen Lernen, im Wechselunterricht und bei der Umsetzung der Hygieneschutzmaßnahmen ihre Aufgaben weiterhin erfüllen konnten.“

Die grüne Bildungspolitikerin weist darauf hin, dass mit Blick auf das nächste Schuljahr jetzt die richtigen Schlüsse aus den Erfahrungen der letzten Monate gezogen werden müssen: „Zuvorderst geht es darum, den Infektionsschutz weiter auszubauen, damit unsere Kindergärten und Schulen wirklich sichere Orte werden. Dazu gehört, weiterhin die AHA-Regeln einzuhalten, aber auch das verstärkte Werben für Impfungen der in Schule und Kindergärten Beschäftigten, um die Kinder und Jugendlichen zu schützen, die noch nicht geimpft werden können. Wir Bündnisgrüne sehen weiterhin die Notwendigkeit für verpflichtende Pooltestungen. Mindestens in den ersten vier Wochen nach den Sommerferien müssen wir einen Überblick über die Infektionslage der Reiserückkehrer*innen bekommen, übrigens nicht nur an den Schulen, sondern auch im öffentlichen Dienst und in den Unternehmen. An die Kommunen als Schulträger appellieren wir, endlich die Landes- und Bundesmittel zu nutzen, um Luftfilter für die Klassenzimmer zu beschaffen.“

„Besonders wichtig ist, dass wir im Land alles dafür tun, um die individuelle Förderung der Schüler*innen zu intensivieren. Die großen Unterschiede bei den Lernständen haben schließlich auch in der Pandemie ihre Ursache. Die Schüler*innen, die im vergangenen Schuljahr deutliche Nachteile erfahren haben, benötigen mehr Unterstützung – bitte ohne zusätzlichen Leistungs- und Notendruck. Wir hoffen, dass auch die Ferienangebote der Schulen und außerschulischen Einrichtungen gut angenommen werden. Es muss unser Ziel sein und bleiben, ein wirklich krisenfestes Bildungssystem zu schaffen. Schulschließungen im kommenden Schuljahr gilt es unbedingt zu vermeiden. Das gelingt jedoch nur, wenn alle mit anpacken und gemeinsam auf Augenhöhe agieren“, so Rothe-Beinlich abschließend.

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