Landwirtschaft


Wir alle wollen gutes Essen und damit gesunde Produkte aus der Landwirtschaft. Auf Dauer-fruchtbare Böden sind wichtig für uns alle, um die Nahrungsversorgung auch für folgende Generationen zu sichern. Methoden der konventionellen Landwirtschaft, wie der Einsatz von Pestiziden und chemischer Düngemittel, belasten die Bodenfauna, das Klima und machen die Äcker langfristig weniger fruchtbar. Der Einsatz dieser zumindest potenziell gesundheitsgefährdenden Mitteln ist zudem ein Risiko für Verbraucher*innen.

Moderne Umwelt- und Klimapolitik muss auch die nicht-energiebedingten Treibhausgasemissionen in den Blick nehmen. Der Schlüssel hierfür liegt in einer Agrarwende. Etwa 20 Prozent der CO2-Emissionen werden in der Landwirtschaft verursacht, ein Großteil davon durch die industrielle Tierhaltung. Auch deswegen setzen wir uns für ein Ende der Massentierhaltung und für eine Reduktion der nicht-nachhaltigen Fleischproduktion ein. Wir unterstützen eine artgerechte Tierhaltung, die im Gegensatz zur industriellen Massentierhaltung Wert darauf legt, dass Nutztiere wie etwa Schweine und Hühner möglichst artgerecht leben können. Fabrikähnliche Ställe, die den Tieren kaum Platz und Tageslicht bieten und oft zu einem hohen Einsatz von Antibiotika sowie einer übermäßigen Umweltbelastung führen, lehnen wir ab. Stattdessen stehen wir für eine Landwirtschaft ein, die im Einklang mit Tieren und Natur steht.

Dazu gehört für uns auch eine kritische Haltung gegenüber dem Einsatz von Gentechnik. Diese schafft bisher mehr Probleme, als sie lösen konnte. Das Land Thüringen ist deshalb dem „Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen“ beigetreten.

Natürlich wollen wir auch eine Landwirtschaft, von der die Bäuer*innen leben können und deren Betriebe eine sichere Zukunft haben. Uns ist bewusst, dass diese Betriebe langfristig wirtschaftlich erfolgreich sein müssen und deren Existenz deshalb von einer guten Ernte, aber auch von gesellschaftlicher Unterstützung abhängig ist. Wir wollen die Bäuer*innen deshalb darin unterstützen, ökologischer arbeiten zu können, ohne ihnen zusätzliche Lasten aufzubürden.

Hausschwein
Heute hat Agrarminister Hoff das Förderprogramm für den schnellen Verzicht auf die betäubungslose Ferkelkastration vorgestellt. Babette Pfefferlein, Sprecherin für Landwirtschaft …

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Matthias Schlegel

Matthias Schlegel

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