Was tun nach dem Waldbrand in Plaue?

Wald Plaue

Heute Dirk Adams den Wald in Plaue besucht, der nach einem großen Brand noch lange beschädigt sein wird.

Der Besuch hat gezeigt, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Waldeigentümer*innen, Bewirtschafter*innen und Feuerwehren im Brandfall ist.

Jörg Thamm, Bürgermeister der Stadt Plaue, Dr. Chris Freise, Leiter des Forstamtes Erfurt-Willrode und Jörg Dimitrovici von der Freiwilligen Feuerwehr aus Arnstadt haben betont, dass die enge Zusammenarbeit bei Brandbekämpfung im Gelände, bei der Löschwasserbereitstellung, u.a. auch mit örtlichen Landwirtschaftsbetrieben, sowie der Polizei die Schäden deutlich begrenzen konnten. Immerhin ca. 10 Hektar Wald wurden z.T. stark geschädigt.

Dirk Adams als innenpolitischer Sprecher möchte sich dafür einsetzen, dass die Ausrüstung der Wehren wie bei der Schutzkleidung oder Kleinlöschgeräten auch künftig auf dem neuesten Stand ist.

Es wurde aber auch deutlich, dass die extreme Trockenheit der letzten Monate, Frühjahrsbrände wie in Plaue oder der Bleichlochtalsperre enorm begünstigt haben. Die rasante Zunahme von Wetterextremen macht deutlich, dass die Klimakrise auch in Thüringen angekommen ist.

Der bereits eingetretene Klimawandel kann deshalb nicht mehr klein geredet werden. Seiner Ansicht nach ist ein Klimarealismus notwendig, der die Maßnahmen zur Klimaanpassung deutlich beschleunigt. Brände und Sturmschäden von Monokulturen sowie die Borkenkäferkatastrophe zeigen, dass der nachhaltige Umbau von Wäldern dringend forciert werden muss. Diese seien weniger brandgefährdet und zudem ein Gewinn für die Artenvielfalt.
 

Schlagworte