Klima & Energie

Erneuerbare Energien

 

Die Erderwärmung stellt für die Lebensgrundlage von Milliarden Menschen und für die natürlichen Lebensräume vieler Pflanzen und Tiere eine große Bedrohung dar. Um die negativen Folgen des durch den Menschen verursachten Klimawandels möglichst gering zu halten, hat sich die Weltgemeinschaft mit dem Pariser Klimaschutzabkommen das Ziel gesetzt die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Um dieses Ziel erreichen zu können, ist es notwendig die Wirtschaft bis 2050 treibhausgasneutral umzubauen. Auch Thüringen trägt eine Mitverantwortung für den Klimaschutz – dieser Aufgabe wollen wir gerecht werden. Deshalb müssen wir die Energie-, Mobilitäts- und Agrarwende konsequent vorantreiben.

Der Schlüssel für eine erfolgreiche Klimaschutzpolitik liegt in der Energiewende, weg von fossilen hin zu erneuerbaren Energien. Drei Viertel der Treibhausgasemissionen in Thüringen sind energiebedingt. Wie im Thüringer Klimagesetz festgelegt, müssen wir die Bedarfe aus den Sektoren Stromversorgung, Wärme, Verkehr und Industrie bis spätestens 2040 vollständig über erneuerbare Energieträger abdecken. Dabei bieten Windkraft und Solarenergie in Thüringen quantitativ das höchste Potenzial, deren Ausbau wir deshalb deutlich beschleunigen wollen. Die Energiewende gelingt dann am besten, wenn möglichst viele daran teilhaben und die regionale Wertschöpfung gefördert wird. „Regionale Energiewende“ ist das Stichwort, denn wir wollen, dass die Bürger*innen und Kommunen in Thüringen zu Energiegewinner*innen werden.

Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen sind gleichzeitig auch Investitionen in eine zukunftsfähige und nachhaltige Wirtschaft.  Deshalb schlagen wir vor, einen „Transformationsfonds für ein zukunftsfähiges Thüringen“ einzurichten. In diesem Fonds können die für den sozial-ökologischen Wandel notwendigen Investitionsgelder gebündelt und zielgerichtet ausgegeben werden.

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Ralf Martin

Ralf Martin

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