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Zum Frauenkampftag am 8. März erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen, Laura Wahl:

„Der 8. März ist kein Tag zum Rosenverteilen, es geht heute um den Kampf für gleiche Rechte. Seit Jahrzehnten müssen Feminist*innen sich diese in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen hart erkämpfen - und sie haben viel erreicht. Doch wir sind noch lange nicht am Ende, denn auch heute gibt es selbst im rechtlichen Sinne noch keine Gleichberechtigung. Mit dem Paragraph 218 StGB wird Schwangerschaftsabbruch unter Strafe gestellt, der Paragraph 219a StGB verbietet Frauenärzt*innen, über Schwangerschaftsabbrüche auf ihrer Website zu informieren. Noch immer dürfen Schwangere daher nicht selbstbestimmt über ihren Körper entscheiden. Als Feminist*innen werden wir nicht schweigen bis dieser patriarchale Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht von Schwangeren durch eine Streichung dieser Paragraphen aus dem Strafgesetzbuch beseitigt ist.“

„Neben dem Kampf um rechtliche Gleichberechtigung geht es am 8. März aber auch darum, auf gesellschaftliche Diskriminierungsmuster hinzuweisen, um diese aufzubrechen. Dazu gehört das Eintreten gegen sexualisierte Gewalt und Hate Speech im Netz ebenso wie der Kampf um gute Arbeitsbedingungen, eine gerechte Verteilung von Care-Arbeit und gleiche Bezahlung. Wir alle sind aufgefordert, Diskriminierung aufgrund des Geschlechts niemals unwidersprochen zu lassen“, so Wahl abschließend.

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