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Heute hat der Thüringer Landtag mit einer Änderung des Erwachsenenbildungsgesetzes die gesetzlich garantierte Finanzierung der Erwachsenenbildungsträger an die Pandemiesituation angepasst. Dazu erklärt Astrid Rothe-Beinlich, Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Thüringer Landtagsfraktion:

„Es ist gut, dass die Bildungseinrichtungen eine verlässliche Grundfinanzierung für die kommenden Jahre erhalten. Die Pandemie hatte schließlich zu einem Einbruch der Teilnehmer*innenzahlen an den Bildungskursen geführt und Bildungsveranstaltungen fanden in den vergangenen anderthalb Jahren kaum in Präsenz statt. Mit der nun neu geregelten Finanzierung sind wir optimistisch, dass die Erwachsenenbildungseinrichtungen gut durch die Pandemie kommen, wohlwissend, dass diese noch nicht vorbei ist. Es bleibt schließlich die Hoffnung, dass 2022 als reguläres Jahr auch für die Erwachsenenbildung stattfinden kann.“

Mit Blick auf die Haushaltsverhandlungen macht die grüne Bildungspolitikerin deutlich: „Wir werden bei den kommenden Haushaltsverhandlungen auch weiterhin für die Belange der Erwachsenenbildung streiten. Insbesondere sehen wir die Notwendigkeit, weiterhin Mittel für die politische und menschenrechtsorientierte Erwachsenenbildung sowie Digitalisierung und inklusive Erwachsenenbildung zur Verfügung zu stellen. Viele Vorhaben konnten in den vergangenen Monaten einfach noch nicht richtig durchstarten, die Herausforderungen jedoch bleiben gerade in diesen Themenfeldern groß.“