Einigung zu Flächenstilllegung im Wald

Wald

Zur Einigung zwischen Landwirtschaftsministerium und Umweltministerium zum Nutzungsverzicht auf einer Fläche von 5 % des Waldes in Thüringen erklären Roberto Kobelt, naturschutzpolitischer Sprecher, und Babett Pfefferlein, Abgeordnete aus Sondershausen, von der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Thüringer Landtag:

„Umwelt- und Forstministerium haben endlich Einigkeit darüber erzielt, wie in Thüringen 5 % der Waldflächen aus der Nutzung genommen werden sollen. Damit arbeitet die Koalition ein wichtiges naturschutzpolitisches Thema ab, dass in der letzten Legislatur ungelöst geblieben ist“, unterstreicht Kobelt die Bedeutung der heutigen Entscheidung.

„Die Einigung schafft sowohl Klarheit für ThüringenForst als auch die übrigen Flächeneigentümer. Sie legt fest, dass bis 2029 alle Waldumbaumaßnahmen abgeschlossen sein müssen und dann auf 5 % des Waldes in Thüringen Natur Natur sein darf. Dadurch räumen wir unberührter Natur einen angemessenen Platz ein“, freut sich Kobelt über die konstruktive Entscheidung.

Die grüne Parlamentarierin Babett Pfefferlein aus Sondershausen zeigt sich ebenfalls sehr zufrieden. „Ganz besonders freut mich die gut begründete Entscheidung für 1.000 Hektar Waldwildnis am Sondershäuser Possen. Die Fläche entspricht dem, was nationale Naturschützer*innen vom Bundesamt für Naturschutz empfehlen. Für mich ist das ein Erfolg für Mensch und Natur gleichermaßen. Ich bin deshalb froh und werde mir den heutigen Tag im Kalender anstreichen.

Mein Wunsch wäre, dass künftig die Waldbewirtschaftung im Possenwald deutlich klarer und naturschutzgerechter geregelt wird. Die zugesagte Unterstützung durch eine Natura-2000-Station stärkt die Nordthüringer Region und unterstreicht die überregionale Bedeutung des Possens für einen verstärkten naturnahen Tourismus“, schätzt Babett Pfefferlein ein.

„Wir möchten deshalb an dieser Stelle den vielen Menschen danken, die den Umgang mit unserem Wald thematisiert und sich an sachlichen Diskussionen beteiligt haben. Wir sind uns sicher, dass die unterschiedlichen Meinungen, diesen guten Kompromiss für den Possen unterstützt haben“, schließen Babett Pfefferlein und Roberto Kobelt.

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