Kulturpolitikforschung in Thüringen

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Derzeit wird in Deutschland kaum Forschung zur Kulturpolitik betrieben. Forschungsinstitutionen wie das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim (UNESCO Chair Cultural Policy for the Arts in Development) stellen neben einzelnen außeruniversitären Einrichtungen, wie das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft, eine Seltenheit dar. Dem aktuellen Koalitionsvertrag der Bundesregierung ist zu entnehmen, dass die Forschung zur Kulturpolitik verstärkt gefördert werden soll. Bundesbildungsministerin, Prof. Dr. Johanna Wanka, stellte im Frühjahr 2015 das Programm für Nachwuchswissenschaftler im Rahmen der Exzellenzinitiative (2017 bis 2027) vor; in dessen Rahmen beabsichtigt die Bundesregierung, eine Milliarde Euro für bis zu 1.500 Juniorprofessuren bereitzustellen. Thüringen beschreibt sich selbst als historisch gewachsenes und über die Landesgrenzen hinaus ausstrahlendes Kulturland. Mit den Kulturentwicklungskonzeptionen in zwei Modellregionen wurden selbstreflexive, partizipative Prozesse über Kultur und Kulturpolitik im Freistaat angestoßen.

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