Positiver Wandel beginnt immer am selben Ort: bei mir selbst. Gerade beim Thema Massentierhaltung ist es von enormer Bedeutung, dass Einzelpersonen ihr Konsumverhalten überdenken und ändern. Denn neben dem politischen ist es vor allem der wirtschaftliche Druck, der in der Branche zu neuen Wegen führt. Sie als Konsumenten können hier einen wichtigen Beitrag leisten, wenn Sie folgende Punkte beachten: 

  • Alles in Maßen: Viele Menschen ernähren sich heute schon vegetarisch oder sogar vegan, Tendenz steigend. Ethische und ökologische Gründe spielen für einen Großteil eine wichtige Rolle, sich für eine fleischlose Ernährung zu entscheiden. Aber auch, wer nicht auf Fleisch verzichten mag, kann etwas bewirken. Im Durchschnitt verzehrt jede/r Deutsche 60 kg Fleisch und Wurst pro Jahr, das ist mehr als 1 kg in der Woche. Laut des Bundesministeriums für Gesundheit sind allerdings 300–600 g völlig ausreichend, um den Wochenbedarf des Körpers an Eisen oder den Vitaminen B1, B6 und B12 zu befriedigen. Wenn Sie in Zukunft nur noch an zwei oder drei Tagen pro Woche Schnitzel oder Salamibrot genießen, haben Sie schon einen wichtigen Schritt getan. Wem es schwer fällt, auf den täglichen Fleischkonsum zu verzichten, kann sich natürlich erst einmal mit einem „Veggie Day“ herantasten und seine Gewohnheiten in kleinen Schritten verändern.
  • Bewusst wie: Achten Sie darauf, Fleisch aus ökologischem beziehungsweise biologischem Anbau zu kaufen. Die Haltungsbedingungen sind für die Tiere erheblich besser als in der Massentierhaltung. Zudem werden natürliche Kreisläufe nach Möglichkeit gewahrt. Es ist zwar richtig, dass Fleisch aus dieser Produktion in der Regel teurer ist, aber wer die Menge des verzehrten Fleisches reduziert, kann diese Differenz im Geldbeutel wieder ausgleichen. Übrigens ist auch Wild eine gute Alternative. Hauptsache, „Klasse statt Masse“ ist das Motto!